| Februar 2010 | ||||||||||
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Aktivitäten en masse!!!
Mann schon wieder zwei Wochen sind vergangen seit meinem letzten Eintrag hier...was ab ich denn zu letzt geschrieben hier? Lass mal überlegen...
Ach ja die Wanderung mit dem Sami waren die letzen Zeilen. Na dann will ich euch natürlich auch die letzten zwei Wochen seit der Wanderung nicht vore
nthalten...
Also am Samstagabend haben wir uns mit allen Studenten und Au-Pairs in der „Calle 17“ getroffen und einen gemütlichen gemacht bis dann der Kike und der Gauthier auf die Disko gedrängt haben und
die Hälfte sich aufgemacht hat, im Endeffekt dann allerdings doch nicht gegangen ist, da der Eintritt 10 Euro gekostet hat. Also sind wir zum Uri und haben dort noch a chli gelabert und das
Zela-Tiere-Trinkspiel gespielt. War recht lustig und dann gegen sieben hab ich mich mit dem Sami, der leider seinen Wohnungsschlüssel vergessen hatte und somit solange aufbleiben musste, bis die
Mitbewohnerinnen aufgestanden waren, noch Churros essen gegangen. Man kann hier ab morgens um sechs – auch sonntags – Churros, kleine Teigschlangen, die in Fett gebacken werden kaufen und die
dann in ein Café mitnehmen, um sie dort in eine im Café bestellten heißen Schokolade zu tunken. Man stelle sich mal vor, ich kaufe mir bei der Bäckerei Wandinger eine Brezel und setze mich dann
in den Blauen Affen und bestelle mir einen Kaffee, um darin meine Brezel zu baden...die rühren mich hochkantig raus!!! Ach ja: „rühren“ ist in diesem Zusammenhang nicht etwa falsch eingesetzt,
sondern der schwizerdütsche Ausdruck für „werfen“. Also kann man sagen: „Rühr mr mol de Stift her!“ oder es heißt „Dosenrühren“ J
Ich bin hier mit dem Sami wirklich fleißig am Schwizerdütsch lernen und – wenn der Sami noch länger bleiben würde – könnte ich mich ein bisschen mit einem Schweizer aus Zürich bzw. Badde unterhalten. Aber leider geht der mit den meisten anderen Studenten am 7. Februar und dann bleiben mir nur noch die Au-Pairs...
Aber halb so schlimm, denn am 14. Februar kommt ja schon der Robbort für ne Woche und dann hoffe ich mit ihm – und den wenigen verbliebenen Studenten – nach Cadiz auf den Karneval gehen zu können. Das ist der drittgrößte Karneval der Welt nach Rio und nochmaleinem. Geht voll krass ab, alter!!!
Und des weiteren bin ich derzeit dabei, den Urlaub für meine Kumpels zu planen...so Mietauto, Hausmiete (Foto) und Campingplatz usw. Wenn alles so hinhaut, wie ich mir das vorstelle, wird das eine hueregeile Zeit vom 4. bis 14. März...
Was hab ich denn noch gemacht? Ach ja am Sonntag nach dem Churrosessen hab ich bis um halb fünf geschlafen und bin dann zum Beachsoccer spielen gegangen. Mit dem Gauthier, dem Kike und dem Uri am „Playa de Getares“. Ist eigentlich schon ganz lustig, weil man jetzt richtig merkt, wie das Wetter immer besser wird und so langsam schon der Frühling hier einkehrt.
Die folgende Woche hat nichts besonderes geboten, soweit ich mich erinnern kann und dann bin ich letzten Samstag mit dem Sami und seinem schweizer Kollegen, einem huereguten Kletterer zum
Klettern in der Nähe von Tarifa gefahren. War echt lustig, aber ich kann halt echt nichts. Ganz schön frustrierend, wenn man sieht, wie sich die paar Muskeln, die man einst hatte, auch noch
verflüchtigt haben. Naja, jetzt hab ich zumindest beschlossen, viel mehr Sport zu machen und deshalb habe ich auch am Montag Tennis und gestern Fußball gespielt. Ein Match unter dem Motto
„S
panien gegen den Rest der Welt“ und so wurde auch der
amtierende Europameister standesgemäß vom Rest der Welt, mit drei Franzosen, einem Mexikaner und einem Deutschen, vom Thron gestoßen.
Ach, was ich noch vergessen habe: Am Sonntag bin ich noch einmal mit dem Sami und seinem Kollegen, der ein Auto gemietet hatte auf Tour gegangen und habe mit ihnen die Surferorte „Los Canos de Meca“ und „El Palmar“ besucht, wo der Fonze, der Hutter, der Künschte und der Jakob möglicherweise die erste halbe Woche verbringen werden. Zwei kleine Orte, die abartig klischee-mäßige Wellenreiter-Hippienester sind. Wir waren dann abends in einer Bar, in der pünktlich zu Sonnenuntergang jeden Abend eine Band anfängt und letzten Sonntag war das eine Band namens „Latura Rastafari“, die aber ihrem Namen, bei dem man ja eigentlich völlig verchillten Reggae vermutet, überhaupt nicht gerecht wurde. Wir haben dann drei Lieder angehört und sind dann noch zum Nachtessen nach Tarifa wieder einmal in die „vaca loca“ J
So das wars schon wieder, muss ja schließlich auch irgendwann mal frühstücken...nächstes Mal gibt’s ein paar spanische Erziehungsgeschichten zu lesen – wenn ich welche finde.
Bis dann
Ich bin hungrig!!! Estoy hambriento!!!
Grüße Kili